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Der Serbisch Orthodoxe Jugendverein Innsbruck (SPOJI) besuchte am Sonntag, dem 23. Juli 2017, im Rahmen einer neuen humanitären Aktion die Familien Bošković und Smiljanić aus Obrenovac und Debeljača (Serbien) und brachte ihnen dabei persönlich Hilfsgüter im Wert von 580,00 Euro für insgesamt 10 Kinder.

Mitglieder des Jugendvereins SPOJI aus Österreich und Serbien fuhren zuerst zur Familie Bošković die acht (8) Mitglieder zählt: Vater Nebojša (41 J.), Mutter Tatjana (45) und die Kinder Stefan (22), Danilo (18), Stevan (17), Marija (16), Jovan (7) und Katarina (6). Zum Zeitpunkt unserer Ankunft trafen wir die Eltern sowie Stevan, der geistig behindert ist, und die jüngsten unter ihnen – Jovan und Katarina – an. Stefan lebt in Novi Sad wo er studiert und arbeitet, während Marija bei ihren Großeltern in Leskovac im Süden Serbiens und Danilo bei der Arbeit war die er ab und zu findet.

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Vergangenen Samstag, am 10. Juni 2017, nahmen die Fußballer des "FC Spoji!" als Team Serbien bei der Casinos Austria Integrationsfußball WM in Innsbruck teil und nahmen dabei den ersten Platz ein.

Dieser Wettbewerb, bei dem verschiedenen Nationen die in Österreich leben, teilnehmen, findet in Wien, Linz, Innsbruck, Salzburg, Baden und Graz statt, nachdem dann das Österreich-Finale stattfindet für das sich die zwei ersten Mannschaften jedes Turniers qualifizieren.

Am 3. Juni 2017 gewann der Serbisch Orthodoxe Jugendverein Innsbruck (SPOJI) mit seiner Fußballsektion "FC Spoji!" das Pfingstturnier in Tulfes bei Innsbruck, das jedes Jahr veranstaltet wird.

Das war zugleich der erste Turniersieg vom "FC Spoji!" seit seiner Gründung im September 2011. Es gab zahlreiche zweite, dritte und vierte Plätze, sowie auch oft frühzeitige Ausscheiden bei verschiedenen Wettbewerben - dieses Mal aber nicht!

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Am Freitag, dem 26. Mai 2017, wurde in der Österreichischen Botschaft in Belgrad der Austrian Holocaust Memorial Award von Seiten des Österreichischen Auslandsdienstes an Dr. Ruben Fuks verliehen. Der Serbisch Orthodoxe Jugendverein Innsbruck (SPOJI) der sehr gute Beziehungen zum Östereichischen Auslandsdienst hat, half auch bei der Organisation der diesjährigen Verleihung des Awards.

Der Austrian Holocaust Memorial Award, welcher von Dr. Andreas Maislinger ist, einem Politikwissenschaftler aus Innsbruck und Gründer des Vereins Österreichischer Auslandsdienst, gestiftet wurde, wird seit 2006 an Persönlichkeiten und Organisationen verliehen, die sich vor allem für die Erinnerung an den Holocaust und seine Opfer sowie für die Erinnerungskultur an sich einsetzen.

Der Austrian Holocaust Memorial Award wurde zum ersten Mal an eine Persönlichkeit aus Serbien und damit überhaupt aus dem Balkan verliehen - Dr. Ruben Fuks, den ehemaligen Präsidenten des Verbandes der jüdischen Gemeinden Serbiens.

Im Folgenden übertragen wir den Brief bezüglich der Gedenkveranstaltung in Bleiburg den die serbische Gemeinschaft in Österreich an die österreichischen Institutionen sowie an fast alle österreichische und serbische Medien verschickte.

Dieser Appell wurde von zahlreichen serbischen Organisationen, Vereinen, Intellektuellen und erfolgreichen Einzelpersonen aus Österreich unterzeichnet:

 

Innsbruck, Linz und Wien, am 10. Mai 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nachdem letztes Jahr bei dem jährlichen Gedenken an die exekutierten Ustaschafaschisten und ihrer Angehörigen, zum wiederholten Mal Symbole der Ustascha zur Schau gestellt wurden, erlaubten wir uns einen Appell an die österreichischen Institutionen zu richten, mit der Bitte, in Zukunft alles Mögliche zu tun um die Zurschaustellung dieser Insignien zu verhindern. Da bald wieder eine Gedenkmesse in Bleiburg stattfinden wird, bei der eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass es erneut zur Verherrlichung von faschistischen und rechtsextremen Inhalten kommt, sehen wir uns moralisch verpflichtet unseren Aufruf von vergangenem Jahr zu wiederholen.

Wir sind nicht gegen den Gedenkdienst an sich. Obwohl es für viele schwer zu verstehen ist, verdienen es wahrscheinlich auch, oder erst recht, die Ustascha, die für so viele grausame Verbrechen verantwortlich waren, dass jemand für ihr Seelenheil betet. Zweifelsohne verdienen es jene Menschen, die im Zuge der Vergeltungsmaßnahmen der Tito Partisanen ebenfalls exekutiert wurden, ohne sich vorher etwas zu Schulden kommen zu lassen.

Wir sind jedoch der Meinung, dass das Totengedenken in Bleiburg mehr Pietät verdient. In diesem Rahmen haben faschistische Symbole, das Singen von rassistischen Liedern und Geschichtsrevisionismus keinen Platz. Die Ustascha-Symbolik des Unabhängigen Staates Kroatien steht für brutalste Verbrechen, Rassenwahn und Völkermord an hunderttausenden Serben, sowie zehntausenden Juden und Roma im Zweiten Weltkrieg.

Als Bürger eines freien und demokratischen Landes wie Österreich haben wir das Bewusstsein und die Pflicht, uns von jeglicher Verherrlichung faschistischen Gedankenguts zu distanzieren und diesem entgegenzustellen.

Hochachtungsvoll,

Serbisch Orthodoxer Jugendverein Innsbruck – SPOJI,

Serbischer Bildungs- und Kulturverein Prosvjeta-Österreich,

Serbische Gemeinschaft in Österreich,

Dachverband der serbischen Vereine in Vorarlberg,

Dachverband der Serben in Tirol,

Dachverband der serbischen Vereine in Salzburg,

Dachverband der serbischen Vereine in Oberösterreich,

Dachverband der serbischen Vereine in Niederösterreich,

Dachverband der serbischen Vereine in Wien,

Dachverband der serbischen Vereine in Kärnten,

Dachverband der serbischen Vereine in der Steiermark,

Organisation Serbischer Studenten im Ausland – Zweigstelle Wien,

Präsidium des Zentralrates der Serben in Österreich,

Verein der Wiener Poeten,

Serbischer Verein „Vidovdan“ Linz,

Kultur- und Sportverein „Petar Kočić – Zmijanje“ Fügen,

Kultur- und Sportverein „25. Mai“ Wattens,

Kultur- und Sportverein „Bratstvo“ Innsbruck,

Serbischer Kulturverein „Nikola Tesla“ Villach,

Kulturverein „Ostrog“ Innsbruck,

Kulturverein „Polet“ Wörgl,

Kulturverein „Zavičaj“ Klagenfurt,

Mag. Nedeljko Savić, Jurist,

Željko Malešević BA MA, Politikwissenschaftler,

Darko Jurišić, HTL Lehrer,

Mag. Milan Nešić, Wirtschaftler,

Zoran Šijaković, Integrationsbotschafter der Republik Österreich,

Mag. Nenad Dragičević, Betriebswirt,

Danijel Jovanović, Fotokünstler,

Dušan Ignjatović Bsc, Architekt,

Zdravomir Dimitrijević, 8-facher Österreichischer Staatsmeister im Boxen,

Dejan Stanić, Religionslehrer,

Mag. Sc. hum. Daliborka Milićević-Avramović, Data Manager,

Mag. Phil. Gordana Nadler, Ethnologin,

Djuja Bećirević, Gemeinderätin a.D. Stadt Salzburg und Vorstandsmitglied der Arbeiterkammer Salzburg,

Mag. Grozdana Bulov, Translationswissenschafterin,

Dr. Nedeljko Vučković, Politikwissenschaftler,

Konstantin Dobrilović, Obmann der CFP,

Mag. Mladen Filipović, Vertretung der Republika Srpska in Österreich,

Nemanja Damjanović, Landtagsabgeordneter Wien,

Vladimir Vlajić, Erster Österreichischer Auslandsdiener in Serbien,

Dipl. Ing. Dejan Avramović, Bauingenieur,

Aleksandar Končar, Jazz Musiker und Fotograf

Am 16. März fand in Innsbruck, in der Bücherei Tyrolia, im Obexer-Haus, in dem Diana Budisavljević (geborene Obexer) ihre Kindheit verbrachte, die Buchpräsentation "Dianas Liste" von Wilhelm Kuehs, statt.

Diana Budisavljević rettete während des Zweiten Weltkriegs über 12.000 serbische Kinder vor dem Genozid der faschistischen Ustascha-Bewegung im damaligen Unabhängigen Staat Kroatien. Sie ist Innsbruckerin und zählt zu den größten Heldinnen dieser Zeit.

Freitag, 17 Oktober 2014 23:47

Diana Budisavljević bekommt Park in Wien

Am Montag, dem 13. Oktober 2014, wurde ein Park in Wien eröffnet, der Diana Budisavljević gewidmet ist, die im Zweiten Weltkrieg mindestens 12.000 Kinder aus den Ustascha-Lagern rettete.
Diana Budisavljević wird von den Serben oft mit Oskar Schindler verglichen. Die mit einem serbischen Chirurgen verheiratete Österreicherin lebte in Zagreb, wo sie während des Zweiten Weltkriegs ca. 12.000 Kinder, hauptsächlich serbischer Herkunft, aus den Todeslagern der Ustascha rettete. Dieser großen Frau wurde nun in Wien Josefstadt ein Park gewidmet.

Der Historiker Wolfgang Rohrbach untersucht die österreichisch-serbischen Beziehungen.
Univ. Prof. DDr. Wolfgang Rohrbach ist Slawist, Ökonom und Historiker, der an österreichischen, serbischen, bosnischen und ungarischen Universitäten lehrt. Er ist unter anderem Verfasser des Buchs „Auf den Spuren der Serben Österreichs“.

Sie haben einen typisch österreichischen Namen – sind viele überrascht, wenn sie plötzlich anfangen, perfekt Serbisch zu sprechen?

Wolfgang Rohrbach: Heute nicht mehr. Aber früher waren viele überrascht.

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