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Die serbisch-orthodoxe Kirche mit ihrem Sitz in Belgrad zeichnete im Jahre 2011 die gebürtige Innsbruckerin Diana Budisavljević, geborene Obexer, mit dem Orden „Kaiserin Milica“ posthum aus.

Diana Budisavljević rettete im Zweiten Weltkrieg 12.000 Kinder aus den Todeslagern des Ustascha Regimes.
Frau Budisavljević, die die erste Preisträgerin dieses Ordens ist, bekam Zutritt ins Todeslager von Jasenovac und andere Todeslager im damaligen Unabhängigen Staat Kroatien (USK bzw. NDH) aus denen sie tausende serbische, jüdische und Roma Kinder rettete.

Der Orden „Kaiserin Milica“ wird an Diana Budisavljević, nach dem Vorschlag von einem serbisch-orthodoxen Bischof auf Grund der Studie „Diana Budisavljević und ihre Rettungsaktion von 1941-1945 im nationalsozialistischen Kroatien“ verliehen. Die Studie erarbeitete die Kommission für Jasenovac in Zusammenarbeit mit dem Museum der Holocaustopfer in Belgrad.

Donnerstag, 19 Dezember 2013 01:50

Sprache, Kultur und Integration

Die Bedeutung der Erhaltung der Sprache und Kultur, als zwei der wertvollsten Elemente zur Erhaltung einer Identität und als effizienteste Formen zur positiven Integration.

 

Die Erhaltung der Identität ist eine der wichtigsten und nötigsten Aufgaben die eine Volksgemeinschaft erfüllen muss. Dafür muss zunächst einmal, natürlich eine Identität vorhanden sein.

Niemand bestreitet, dass die Serben ihre Identität besitzen. Allgemein ist sie definiert, als europäische Kultur mit bedeutender geschichtlicher Entwicklung am Balkan, als orthodoxes Christentum mit slawischer Zugehörigkeit. Die Unterschiede die diese Identität bestätigen sind groß und interessant. Geografisch positioniert zwischen Ost und West, formten sie ihre Länder „am Weg“ der von Norden nach Süden führt, aber auch von Osten nach Westen. So profilierte sich das serbische Volk, als wichtige Brücke, die Unterschiede vereint, aber auch Kulturen, Ideen und Völker verbindet und bildet (nicht nur geografisch).

Dienstag, 03 Dezember 2013 14:21

Milunka Savić - Der Held, der eine Heldin war

Milunka Savić war eine ganz besondere serbische Soldatin. Sie war im Ersten Weltkrieg die Soldatin mit den meisten Auszeichnungen, und zwar nicht nur auf dem Balkan oder in Europa, sondern weltweit.

Geboren wurde Milunka Savić am 24. Juni 1890 im Dorf Koprivnica im heutigen Südwestserbien. Darüber, wie ihre militärische Karriere begann, gibt es verschiedene Versionen. Die charmanteste davon besagt, dass sie als ihr eigener Bruder zur Armee ging. Denn damals durften Frauen dem Militär lediglich als medizinisches Personal beitreten. Milunka aber wollte kämpfen und trat der Armee als Mann unter dem Namen Milun Savić bei. So begann sie 1913 im Alter von 22 eine höchst beeindruckende Militärlaufbahn. Erst im Zweiten Balkankrieg, als sie in der Schlacht um Bregalnica verwundet ins Feldspital eingeliefert wurde, stellte man fest, dass der herausragende Soldat eine Soldatin war.

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